Diagnose: Brustkrebs – Und plötzlich ist alles anders

Wenn die Diagnose Brustkrebs lautet, verändert sich das Leben schlagartig. Diese Erfahrung musste ich Anfang 2020 selbst machen, und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer dieser Moment ist. Im ersten Augenblick war ich einfach nur geschockt. Doch mein Mann und ich hatten kaum Zeit, in ein tiefes Loch zu fallen – stattdessen folgte ein Marathon aus Arztterminen, Untersuchungen und Aufenthalten in einsamen Wartezimmern. Während ich in den Praxen saß, wartete mein Mann draußen im Auto – Corona machte es unmöglich, dass er mich begleiten konnte.

Eine Zeit voller Kämpfe und Herausforderungen

Unser Jahr 2020 war von einem strikten Behandlungsplan geprägt – Chemo- und Kontrolltermine, Blutbilder und unterschiedliche Untersuchungen bestimmten unseren Alltag. Über die Advents- und Weihnachtszeit 2020 und im Januar 2021 folgte eine intensive Phase mit täglichen Bestrahlungen, bis hin zur Anschlussheilbehandlung in der Rehaklinik Bad Trissl. Für uns eine herausfordernde Zeit, aber man gewöhnt sich irgendwie an diesen neuen Ablauf und lernt damit zu leben.

Ein Satz begleitete uns in diesen schwierigen Zeiten und wurde unser Mantra:

Aufgeben ist keine Option!

Dieses Motto möchte ich auch dir ans Herz legen – ganz gleich, ob du selbst die Diagnose Brustkrebs erhalten hast oder dich gerade mit einer anderen großen Herausforderung konfrontiert siehst:

Aufgeben ist keine Option!

Jetzt, über vier Jahre nach meiner Erstdiagnose, beginne ich hier auf meinem Blog, meine Geschichte zu teilen. Ich möchte anderen Krebspatienten, ihren Angehörigen und ihren Freunden Mut machen. Natürlich kann ich euch die traurigen und schwierigen Momente nicht wegschreiben. Aber vielleicht kann mein Blog ein wenig Farbe in euren Alltag bringen und euch dabei helfen, zwischendurch auf andere Gedanken zu kommen.

Denn eines ist sicher: Krebs – und das gilt für jede Art – ist einfach nur Sch[piep]e! Ich weiß genau, wie viel Angst all die Untersuchungen machen. Ich kenne dieses Gefühl der Hilflosigkeit, der Verzweiflung, die einen manchmal überrollt. Und ich kann nicht einmal sagen, ob es schlimmer ist, selbst betroffen oder wie mein Mann nur „Beifahrer“ in diesem Albtraum zu sein – ohne wirklich helfen zu können. Aber eins weiß ich sicher: Es bleibt einfach Sch[piep]e.

Doch egal, in welcher Sch[piep]e du dich gerade befindest – halte dir immer eines vor Augen:

Aufgeben ist keine Option!

Ich drücke dich ganz fest! Du packst das!

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